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[Rezension] To all the boys i’ve loved before von Jenny Han

to all the boys

Titel: To all the boys i’ve loved before

Autorin: Jenny Han

Verlag: Hanser Verlag

Seiten: 352 Seiten

Preis: Print: 16€; eBook: 11,99€

inhalt

Lara Jeans Liebesleben verlief bisher eher unauffällig. Nicht, dass es ihr an Herz oder Fantasie mangelte. Im Gegenteil, Liebeskummer hatte sie schon oft, und unsterblich verliebt war sie auch schon. Einmal sogar in den Freund ihrer großen Schwester.
Klar, dass sie das keinem anvertrauen kann. Außer ihrer Hutschachtel. Denn um sich
ihrer Gefühle klar zu werden, schreibt Lara Jean jedes Mal einen Abschieds-Liebesbrief, in dem sie so richtig ihr Herz ausschüttet, und legt ihn dort hinein. Diese fünf Briefe
sind ein streng gehütetes Geheimnis. Bis zu dem Tag, an dem auf mysteriöse Weise jeder
Brief seinen Empfänger erreicht und Lara Jeans rein imaginäres
Liebesleben völlig außer Kontrolle gerät …

meinung
Heute werde ich euch von einem ganze besonderem Buch berichten. Doch selten viel es mir so schwer Worte zu finden, denn ich habe das Gefühl keine
werden dem Buch gerecht.
Nach dem Klappentext habe ich eine schöne süße Liebesgeschichte erwartet, die mich verzaubert und glücklich zurück lässt. Aber es war ganz anders als gedacht.

Irgendwo habe ich gelesen „Jenny Han ist die neue Jane Austin.“ Und mich hat ihr Schreibstil wirklich an sie erinnert. Oft relativ neutral, aber an den richtigen Stellen mit vielen Emotionen ausgeschmückt. Es gab nie den Moment „Jetzt übertreib mal nicht“ sondern eher „Wow, Lara Jean hält aber einiges aus“ und das fand ich toll.

Diese Liebesgeschichte ist eigentlich keine richtige Liebesgeschichte. Für mich ging es hier viel mehr um Selbstfindung. Lara Jean ist plötzlich die große Schwester im Haus und möchte natürlich alles so machen wie ihre großer Schwester Margot. Sie tut sich schwer, vermisst Margot sehr, aber bekommt letzten Endes alles gebacken. In der Geschichte merkt man vor allem wie erwachsen Lara Jean in der Zeit wird. Ich mochte den Verlauf der Geschichte sehr, obwohl ich es anders erwartet habe.

Darf man ein Lieblingskapitel haben? Für jeden der das Buch schon gelesen hat, habt ihr Kapitel 46 auch so sehr geliebt? Irgendwie hat dieses Kapitel mich besonders berührt. Ich saß dort, hatte Tränen in den Augen und habe mir nur das allerbeste für Lara Jean gewünscht.

Lara Jean ist ein koreanisches Mädchen mit zwei weiteren Geschwistern. Sie hatte noch nie einen Freund, war aber schon 5x verliebt. Und schon bevor die Briefe auf ihre Reise gingen, war ich der Meinung Lara Jean denkt viel zu viel nach. Sie sollte einfach mal alles auf sich zukommen lassen. Nicht alles wie Margot machen. Doch sie wurde mir immer sympathischer. Sie hat nicht wie die Mädchen aus den anderen Liebesgeschichten gedacht. Sie ist alles logisch durchgegangen, hat geplant, aber dann manchmal doch alles übern Haufen geworfen. Das fand ich sehr beeindruckend an ihr. Sie war immer für einen Plan, so wie Margot, aber am Ende war sie ganz ganz anders als sie. Ob sie ein starker Charakter ist? Ja! Ob sie unverletzlich ist? Nein!

Von ihren Geschwistern mochte ich nur Kitty. Sie hatte einfach noch etwas kindliches und unbeschwertes was Lara Jean oft viel Kraft gegeben hat. Margot war einfach ätzend. Sie hatte an allem was zu meckern, ist nie zufrieden und wollte alle nur rumkommandieren. Nie kam ein „Gut gemacht, Lara Jean“. Zum Ende hin, wurde es etwas anders, und trotzdem mag ich sie immer noch nicht.

Josh war für mich eine na ja- Sache. Mal war er echt cool und mal hin er mir zum Hals raus. Aber das lag daran, dass auf einmal alle Lara Jean besser kannten, als sie selbst. Zumindest dachten sie das.

Und Peter. Ach. Peter Kavinsky. Ich fand ihn toll. Von der ersten Seite an, habe ich ihn gemocht. Er ist cool, locker und ihm ist fast egal was andere Menschen von ihm denken. Die Chemie zwischen Lara Jean und ihm war irgendwie anders. Es war witzig aber auch schön die beiden zusammen zu erleben.

Ich habe kurze Zeit nur für die Geschichte gelebt, habe die Luft angehalten und laut „JAAA LARA JEAN!“ gerufen, weil ich so viel mehr für sie wollte. Ich wollte das sie endlich zu sich selbst findet, und darauf scheißt was Margot sagt, oder Josh. Viele male habe ich einfach nur geweint, weil ich so gerührt war.

Das Ende hat mich doch, sehr, sehr traurig hinterlassen. Irgendwie weiß ich jetzt nicht so ganz wie es weiter geht und was mich im zweiten Teil erwarten wird.

„Was ist denn so Wichtiges in der Schachtel?“
Ich spüre, wie das Eis in meinem Magen gerinnt. Zum zweiten Mal an
diesem Tag habe ich das Gefühl, mich übergeben zu müssen.
„Alles. Sonst nichts.“

fazit

Ein Buch, welches mich absolut berühren konnte und potential zu einem neuen Lieblingsbuch hat. Lara Jean ist ein neuer Charakter und ich kann es kaum erwarten ihre Geschichte weiterhin zu verfolgen.

Lara Jean, danke für deine Geschichte.

Für mich ganz klar Baumkrone – Highlight.

 

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Hier findet ihr übrigens auch eine Leseprobe!

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2 Kommentare zu „[Rezension] To all the boys i’ve loved before von Jenny Han

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